In
den Jahren 2005 bis 2008 weilte ich einige Wochen in Italien und fand ein
Füllhorn von Motivwerten vor, die aus der innigen Verknüpfung
von Architektur und Topographie im Zustand malerischen Zerfalls resultieren
und nicht selten an die Vergänglichkeit gemahnen. Manche räumliche
Situationen scheinen wie in die Gegenwart transponierte Veduten und atmen
noch den Geist der romantischen Kavaliersreisenden. Wen würd´s
verwundern, wenn unter den Säulen Castor und Pollux` Goethe grüßte,
Caspar David Friedrich frohlockte (fänd er den Weg nach Süden)
und Thorwaldsen sein Werk vollendete (sofern nicht in Trastervere in Spelunken
hängend)? Folgende kleine Diaschau versucht, die Impressionen einzufangen.