...H istorischer Studienkreis Hamburg / Berlin

Topographie - und Architekturfragmente der ehemaligen Festung Verdun/Frankreich

 

 

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Diese Website wird bis auf weiteres nicht betreut.

Kontaktaufnahme in irgendwelchen Festungssachen ist zwecklos.
Sie können sich jedoch die älteren Bildergalerien anschauen.

Stand Oktober 2012

 

 
 Letztes Update: 2005

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Hier entwickelt sich die Internet-Präsenz des Historischen Studienkreises im Online-Magazin  ArchiVaria .

Wir beschäftigen uns mit diversen historischen Themenbereichen, wobei kultur- und architekturgeschichtliche Schwerpunkte bestehen und gleichermaßen aus dem privaten wie beruflichen Kontext entstammen. Die Dominanz liegt gegenwärtig in der Dokumentation der Hinterlassenschaften des Festungsbezirkes und der Schlacht von Verdun / NO-Frankreich. 
Ursprünglich aus dem Schulprojekt Umweltzerstörungen durch Kriegseinwirkungen (am Lise-Meitner-Gymnasium / Norderstedt, 1988) entwickelt, interessieren uns seitdem die Strukturfragmente in der durch den ersten Weltkrieg noch heute unmittelbar geprägten topographischen, architektonischen und sozialen Umwelt. 
Es soll der aktuelle Bestand ober- und unterirdischer Bauwerke anhand von Karten, Fotos und Videosequenzen dargestellt und das ehemalige Schlachtfeld untersucht werden. Neben nützlichen Hinweisen für den Besuch der Anlagen in situ sowie ästhetischen und philosophischen Exkursen zum Thema "Kriegsarchitektur", soll schließlich auch der zeitgenössische Umgang mit dem problematischen "Kulturerbe" diskutiert werden. 

Derzeit sind wir mit den Präsentationen  zu folgenden Anlagen beschäftigt:

- Fort Belleville (interessante Bauschäden, rechte Remise)
- Fort Bois Bourrus
- Fort La Chaume
- Fort Douaumont
- Ouvrage de Froideterre
- Ouvrage de la Laufée
- Fort Marre
- Tiefbauten auf der Höhe Mort Homme (Tunnels du Kronprinz / de Gallwitz)
- Fort Moulainville (mit Galerie de Joffre)
- Petit Depot
- Fort Rozelier (mit 3D-visualisiertem Stolleplan)
- Fort Souville mit Tourelle Bussière
- Fort Tavannes (aktueller Stollenplan ist in Bearbeitung)
- Fort Vacherauville (mit komplettem Stollensystem)
- Fort Vaux

Die Auswahl geschieht nach interessanten architekturhistorischen bzw. archäologischen Details sowie unter "ästhetischen" Aspekten (Stichwort Motivwerte). 

Ziele:

Zielsetzung der Autoren soll weder eine historische Abhandlung über die Verdun-Schlacht noch ein (weiterer) touristischer Wegweiser sein; da die militärgeschichtlichen Vorgänge uns nur am Rande interessieren, sei diesbzüglich auf die große Anzahl von websites entsprechender Inhalte verwiesen. 
Wir möchten die Ergebnisse unserer eigenen Surveys der letzten 10 Jahre präsentieren, wobei im Blickpunkt Fragen der historischen Bauforschung und der Archäologie stehen, welche gegebenenfalls als Grundlage für eine weitere Forschungstätigkeit dienen können. 
Als Fazit soll schließlich ein weitgehend visualisierter Online-Guide zum aktuellen architektonischen und topographischen Bestand resultieren, wobei neben der Dokumentation der solitären Festungswerke (unter Hervorhebung ihrer spezifischen Merkmale) das Augenmerk vorrangig den  Tiefbauten unter Fortifikationen und im Freiland sowie herausragenden Stellungsfragmenten gilt, "verborgenen" Objekten also, welche bislang erstaunlicherweise kaum dokumentiert oder vollständig vernachlässigt sind. 
Der Hinweis zum umsichtigen Umgang mit kontaminiertem Gelände und ruinösen Bauwerken sollte allen ernsthaft Interessierten in diesem Zusammenhang genügen! 
 


 
 
 Aktuelle Schwerpunkte unserer Betrachtungen
 
(1)

Historie

Bild:
Fort Douaumont nach der Verdun-Schlacht
(Aufnahme 1917 vom Fesselballon):
Einebnung aller Oberbauten durch massive Beschußwirkung.

 

(2)

Konstruktion

Bild: 
Idealtypische Festung der ersten Bauphase (um 1880), den Barock-Anlagen Vaubans folgend.

(3)

Architektonik

Bild:
Innenhof des Fort La Chaume (um 1880).
Mit Bögen, Rustika und Bossenwerk historisierend der italienischen Renaissance nachempfunden.

(4)

Bauschäden

Bild:
Interessanter Setzungsschaden im Fort Belleville (rechte Remise).

(5)

Tiefbauten

Bild:
Der Einstieg zum Tunnel de Kronprinz auf der Hügelkuppe des Mort Homme geschieht durch diesen  Luftschacht 300 m südlich des ehemaligen Nordeinganges.

(6)

Genius Loci ....

erörtert die Frage, in welchem Maß die spezifische Aura des einstigen Schlachtfeldes aus der Morbidität des Momentes resultiert und soll Raum für weiterführende Diskussionen bieten.

Selbst das Dickicht des aufgeforsteten Waldes kann die Narben der gezeichneten Landschaft kaum verhüllen, so daß der Krieg in seiner rauhen Wirklichkeit noch heute allgegenwärtig scheint.
Demgegenüber ergeben sich durch den schauerromantischen Zerfall und wilden Bewuchs der meisten Fortifikationen eindrucksvolle Perspektiven, welche häufig an Gemälde von Caspar David Friedrich erinnern.
 


 
 
Feedbacks 
Rezension zur vorliegenden Website
durch den  Studienkreis für internationales Festungs-, Militär- und Schutzbauwesen INTERFEST e.V.
im Magazin  AM WALL, Heft Nr. 35/2001 
 

 
 
Weiter zum Inhalt
1   Konstruktion, Architektur, Bauschäden (Referat)
2   Zur Geschichte und Lage des sog. Petit Depot im Chenois
3   Kleine Dokumentation ausgewählter Fortifikationen
4   Dokumentation des Fort de Tavannes
5   Stollenanlagen unter den Festungswerken
     mit aktuellen Schrittskizzen der Stollen von Tavannes und Rozelier
6   Topographische Strukturfragmente und Tiefbauten auf der Höhe Mort Homme
7   Verdun - Überlegungen zum Genius Loci